Mobilitätsnetzwerk Ortenau
Vierzehn Kommunen in der Ortenau nutzen die wirtschaftlichen und organisatorischen Synergieeffekte: Appenweier, Friesenheim, Gengenbach, Kehl, Lahr, Neuried, Offenburg, Rheinau, Schutterwald und Willstätt haben im April 2019 das Mobilitätsnetzwerk Ortenau gegründet. Achern, Oberkirch, Schwanau und Seelbach sind 2022 beigetreten.
Durch abgestimmte Maßnahmen werden die Nahverkehrsangebote künftig besser ineinander greifen. Bürgerinnen und Bürger sollen sich einfach und klimafreundlich in ihrer Kommune ‒ und auch zwischen ländlichen und städtischen Zentren fortbewegen. Durch den regelmäßigen Austausch und gemeinsame Planung minimieren die beteiligten Kommunen den Gesamtaufwand für Mobilitätsprojekte.
Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit werden Lösungen für die Weiterentwicklung nachhaltiger Mobilitätsangebote erarbeitet. Dazu gehören im Wesentlichen konzeptionelle Grundlagen zu drei Themenschwerpunkten (Mobilitätsstationen, gemeindeübergreifender Radverkehr, Mobilitäts-App), der fachliche Austausch und die fachliche Beratung sowie kommunikative Maßnahmen (Öffentlichkeitsarbeit, Website und Newsletter, Etablierung der Marke „einfach mobil“).
Diese drei Themen verfolgt das Netzwerk mit entsprechenden fachlichen Beratern. So ist gewährleistet, dass personelle Ressourcen effizient eingesetzt werden. Das Mobilitätsnetzwerk ist bundesweit das erste seiner Art. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Inzwischen ist das Netzwerk bundesweit bekannt und erhält regelmäßig Anfragen aus anderen Kommunen und Regionen zu der Frage, wie Lösungsansätze zur Gestaltung der nachhaltigen Mobilität in den ländlichen Raum übertragen werden können. Im Land ist die „Modellregion Mobilitätsnetzwerk Ortenau“ eines von 15 im Rahmen von „KlimaMobil“ geförderten Leuchtturmprojekten (Mitglieder dieser Modellregion sind Gengenbach, Kehl, Lahr, Offenburg, Rheinau, Schutterwald und Willstätt). Hier steht das Kompetenznetz „KlimaMobil“ den Modellkommunen bei der Planung, Kommunikation und Umsetzung von Maßnahmen zur Seite. Zentral ist der Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch im gesamten Netzwerk und der Aufbau eines gemeindeübergreifenden Mobilitätskonzeptes.
Ansprechpartner
endura kommunal GmbH
Sarah Berberich
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